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Ein moderner Mannschaftssport

Die Geschichte vom Spiel Paintball ist noch relativ jung. In den 1970er Jahren entwickelten Hayes Noel und Charles Gain die ersten Regeln eines Trendspiels. Als George Butler den beiden den Markierer „Nel-Spot 707“ zeigte, lief alles zusammen, sodass im Juni 1981 das erste Paintballspiel stattfand. Paintball ist ein taktisch geprägter Mannschaftssport, in dem man versucht die Gegner mit einem mit Druckluft betriebenen Markierer abzuschießen. Es ähnelt dem ebenfalls verbreiteten Lasertag.

Da Paintball sehr beliebt geworden ist und viele Leute es spielen, wird die Ausrüstung auch im Internet angeboten, was Profispielern einiges an Kosten spart. Denn auf Seiten wie dyepaintball.eu gibt es eine große Auswahl an Paintballbekleidung günstiger als vor Ort. Zur Ausrüstung gehört eine Schutzbrille, die zwingend angebracht sein muss, wenn man das Spielfeld betritt und ein Markierer mit allem was man braucht und dazugehört. Sonstige Ausrüstung ist optional und kann dem Spiel oder dem Spieler angepasst sein. Die Spielvarianten sind: Capture the Flag, Hit the Base, Deathmatch, Last Man Standing, VIP und Civil War. Jede Gruppe kann sich ihre Spielvariante selber aussuchen, wobei das Deathmatch für Anfänger am geeignetsten ist, da die Taktik in der Variante nicht so wichtig ist, wie in den anderen Varianten. Neben der Variante kann man sich auch aussuchen, ob man sein Spiel im Wald oder künstlich angelegtem Feld, auch SupAir-Feld genannt, austragen will.

Walderlebnis Paintball

Da Paintball ein Spiel mit Waffen ist, ist die Sicherheit ein sehr wichtiges Thema. Dementsprechend muss ein Spielfeld vor Kugeln, die raus fliegen können, geschützt sein. Das wird für gewöhnlich mit Fangnetzen oder Palisaden erreicht. Das Führen eines Markierers in der Öffentlichkeit gilt schon als Verstoß gegen das Waffengesetz. Das heißt auch, dass der Markierer beim Transport nicht griffbereit sein darf und vor allem nicht schussbereit sein darf. Um ein Problem mit dem Gesetz zu vermeiden, sollte man die Waffe einfach ungeladen und sicher verstaut in die Öffentlichkeit mitnehmen. Grundsätzlich ist das Spielen von Paintball ab 18 Jahren, also ab der Volljährigkeit, gestattet. Ausnahmen findet man des Öfteren bei Spielern ab 16 Jahren, die in Begleitung eines Erziehungsberechtigten unterwegs sind, oder eine Bescheinigung von den Eltern vorlegen können.

Kritik kam dadurch auf, dass Paintball und vor allem das Woodlandspiel mit Tarnkleidung Gewalt und Krieg verherrlichen würde. Das wurde von vielen abgestritten und versucht das Teamplay in Vordergrund zu stellen. Das niedersächsische Oberverwaltungsgericht stellte fest, dass Paintball im Gegensatz zu Computerspielen relativ harmlos sei und das Gemeinschaftsgefühl durch das Mannschaftsspiel steigen würde.

 

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